BGH, Beschluss vom 11.05.2005 - XII ZB 33/04
Fundstelle
openJur 2012, 59185
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Bei Entscheidungen nach § 1628 BGB über die religiöse Kindererziehung (z.B. Taufe, Kommunion usw.) sind alle Gesichtspunkte des Einzelfalls zu berücksichtigen und gegeneinander abzuwägen, wobei das Ki ...


Übertragung der Entscheidungsbefugnis über die Religionszugehörigkeit des Kindes


a) Auch bei der "negativen" Kindeswohlpru?fung nach § 1626 a Abs. 2 Satz 1 BGB ist vorrangiger Maßstab fu?r die Entscheidung das Kindeswohl. Notwendig ist die umfassende Abwa?gung aller fu?r und gegen ...


Zivilrecht Familien- und Betreuungsrecht
§ 1626a Abs. 2 BGB; §§ 155a, 159 FamFG

1. Allein der Umstand, dass die Eltern nur schriftlich miteinander kommunizieren, spricht nicht zwingend für die Aufhebung der gemeinsamen Sorge, wenn die Kinder durch die nicht optimale Kommunikation ...


Zu den fehlenden Voraussetzungen für die Begründung der gemeinsamen elterlichen Sorge nach gescheiterter Mediation