close

Erweiterte Suche


Entscheidungen Artikel Normen
bis
+
+

AG Krefeld · Beschluss vom 30. Juni 2009 · Az. 2 C 29/08

Informationen zum Urteil

  • Gericht:

    AG Krefeld

  • Datum:

    30. Juni 2009

  • Aktenzeichen:

    2 C 29/08

  • Typ:

    Beschluss

  • Fundstelle:

    openJur 2011, 68826

  • Verfahrensgang:

Tenor

sind auf Grund des Urteils des Amtsgerichts Krefeld vom 23.04.2009 von dem Kläger 904,28 Euro - neunhundertvier Euro und achtundzwanzig Cent - nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz nach § 247 BGB seit dem 11.05.2009 an die Beklagte zu erstatten.

Die Berechnung der außergerichtlichen Kosten ist bereits übersandt.

Der dieser Kostenfesetzung zurunde liegende Titel ist vorläufig vollstreckbar.

Dem Kläger hat das Gericht gestattet, die Zwangsvollstreckung gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages abzuwenden, wenn nicht die Beklagten vor der Zwangsvollstreckung eine Sicherheit in gleicher Höhe leisten.

Die Kosten des Festsetzungsverfahrens trägt der Kläger gemäß § 91 ZPO.

Gründe

Die Beklagte meldet ihre eigenen außergerichtlichen Kosten zutreffend mit 904,28 EUR an. Darin sind Fahrtkosten für die Teilnahme an den zwei gerichtlichen Terminen vom 13.11.2008 und 3.3.2009 von E nach L und die entsprechenden Abwesenheitsgelder enthalten. Diese Mehrkosten werden in diesem Einzelfall mit Rücksicht darauf, dass es sich mit speziellen Fragen des Architektenrechtes und des Gesellschaftsrechtes um ein nicht alltägliches Rechtsgebiet handelt, für notwendig i.S.d. § 91 ZPO und somit für erstattungsfähig gehalten. Ohne die Inanspruchnahme eines mit den im vorliegenden Fall erforderlichen Rechtskenntnissen vertrauten Anwaltes wäre die Beklagte wahrscheinlich nicht in der Lage gewesen, die Klage erfolgreich abzuwehren, wie es vorliegend geschehen ist. Auch stehen die Mehrkosten pro Termin mit 28,70 EUR durchaus im Verhältnis zu den Gesamtkosten und dem geltend gemachten Anspruch. Die von der Beklagten angemeldeten Kosten waren daher wie geschehen antragsgemäß zu titulieren.

Krefeld, 30.06.2009 Amtsgericht

plusKommentare (0) einblenden0 Kommentare vorhandenzum Aufklappen klicken