Zivilprozessordnung (ZPO)
§ 138 Erklärungspflicht über Tatsachen; Wahrheitspflicht
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(1) Die Parteien haben ihre Erklärungen über tatsächliche Umstände vollständig und der Wahrheit gemäß abzugeben.
(2) Jede Partei hat sich über die von dem Gegner behaupteten Tatsachen zu erklären.
(3) Tatsachen, die nicht ausdrücklich bestritten werden, sind als zugestanden anzusehen, wenn nicht die Absicht, sie bestreiten zu wollen, aus den übrigen Erklärungen der Partei hervorgeht.
(4) Eine Erklärung mit Nichtwissen ist nur über Tatsachen zulässig, die weder eigene Handlungen der Partei noch Gegenstand ihrer eigenen Wahrnehmung gewesen sind.
Fundstellen
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LG Frankfurt am Main · Beschluss vom 4. Oktober 2012 · Az. 2-3 O 152/12, 2-03 O 152/12, 2-03 O 152/12
zur prozessualen Wahrheitspflicht in Filesharing-Verfahren
Zivilrecht Internetrecht IT- und Medienrecht Zivilprozessrecht -
AG Freising · Urteil vom 5. Februar 2009 · Az. 7 C 1488/08
Urteil vom 5. Februar 2009 · Az. 7 C 1488/08
Zivilrecht IT- und Medienrecht Internetrecht§ 611 BGBBürgerliches Gesetzbuch; § 138 Abs. 3 ZPOZivilprozessordnung
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OLG Hamm · Urteil vom 17. März 2009 · Az. 4 U 184/08
Urteil vom 17. März 2009 · Az. 4 U 184/08
§§ 824, 823 BGBBürgerliches Gesetzbuch; § 186 StGBStrafgesetzbuch; §§ 138, 531, 529 ZPOZivilprozessordnung; §§ 4, 3, 2, 8 UWGGesetz gegen den unlauteren Wettbewerb
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OLG Hamm · Urteil vom 24. Juni 2008 · Az. 4 U 25/08
Urteil vom 24. Juni 2008 · Az. 4 U 25/08
§ 242 BGBBürgerliches Gesetzbuch; §§ 97, 94, 95, 10 UrhGUrheberrechtsgesetz; §§ 282, 138 ZPOZivilprozessordnung
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