Urheberrechtsgesetz (UrhG)
§ 69a Gegenstand des Schutzes
← § 69a Gegenstand des Schutzes →
(1) Computerprogramme im Sinne dieses Gesetzes sind Programme in jeder Gestalt, einschließlich des Entwurfsmaterials.
(2) Der gewährte Schutz gilt für alle Ausdrucksformen eines Computerprogramms. Ideen und Grundsätze, die einem Element eines Computerprogramms zugrunde liegen, einschließlich der den Schnittstellen zugrundeliegenden Ideen und Grundsätze, sind nicht geschützt.
(3) Computerprogramme werden geschützt, wenn sie individuelle Werke in dem Sinne darstellen, daß sie das Ergebnis der eigenen geistigen Schöpfung ihres Urhebers sind. Zur Bestimmung ihrer Schutzfähigkeit sind keine anderen Kriterien, insbesondere nicht qualitative oder ästhetische, anzuwenden.
(4) Auf Computerprogramme finden die für Sprachwerke geltenden Bestimmungen Anwendung, soweit in diesem Abschnitt nichts anderes bestimmt ist.
(5) Die Vorschriften der §§ 95a bis 95d finden auf Computerprogramme keine Anwendung.
Fundstellen
-
OLG Hamburg · Urteil vom 29. Februar 2012 · Az. 5 U 10/10
1. Webseiten, die einem Gebrauchszweck dienen, können allenfalls im Bereich der angewandten Kunst und nicht dem der "reinen" (zweckfreien) Kunst ...
Zivilrecht Urheberrecht IT- und Medienrecht Internetrecht -
OLG Karlsruhe · Urteil vom 14. April 2010 · Az. 6 U 46/09
Urteil vom 14. April 2010 · Az. 6 U 46/09
Zivilrecht Wettbewerbsrecht Urheberrecht§§ 69a, 2 Abs. 1 Nr. 7 UrhGUrheberrechtsgesetz; § 4 Nr. 9a UWGGesetz gegen den unlauteren Wettbewerb
-
LG Köln · Urteil vom 4. November 2009 · Az. 28 O 876/08
Urteil vom 4. November 2009 · Az. 28 O 876/08
Urheberrecht IT- und Medienrecht Zivilrecht§§ 19a, 69a, 97 UrhGUrheberrechtsgesetz
-
LG Köln · Urteil vom 16. Juni 2009 · Az. 33 O 374/08
Urteil vom 16. Juni 2009 · Az. 33 O 374/08
Gewerblicher Rechtschutz IT- und Medienrecht Zivilrecht§ 280 BGBBürgerliches Gesetzbuch; §§ 69a, 101a, 97 UrhGUrheberrechtsgesetz; § 14 MarkenGMarkengesetz; §§ 8, 4, 17, 3, 18 UWGGesetz gegen den unlauteren Wettbewerb
- «
- ‹
- 1
- ›
- »
