§ 4 UWG

Gesetzestext
Beispiele unlauterer geschäftlicher Handlungen
Unlauter handelt insbesondere, wer
1.geschäftliche Handlungen vornimmt, die geeignet sind, die Entscheidungsfreiheit der Verbraucher oder sonstiger Marktteilnehmer durch Ausübung von Druck, in menschenverachtender Weise oder durch sonstigen unangemessenen unsachlichen Einfluss zu beeinträchtigen;

2.geschäftliche Handlungen vornimmt, die geeignet sind, geistige oder körperliche Gebrechen, das Alter, die geschäftliche Unerfahrenheit, die Leichtgläubigkeit, die Angst oder die Zwangslage von Verbrauchern auszunutzen;

3.den Werbecharakter von geschäftliche Handlungen verschleiert;

4.bei Verkaufsförderungsmaßnahmen wie Preisnachlässen, Zugaben oder Geschenken die Bedingungen für ihre Inanspruchnahme nicht klar und eindeutig angibt;

5.bei Preisausschreiben oder Gewinnspielen mit Werbecharakter die Teilnahmebedingungen nicht klar und eindeutig angibt;

6.die Teilnahme von Verbrauchern an einem Preisausschreiben oder Gewinnspiel von dem Erwerb einer Ware oder der Inanspruchnahme einer Dienstleistung abhängig macht, es sei denn, das Preisausschreiben oder Gewinnspiel ist naturgemäß mit der Ware oder der Dienstleistung verbunden;

7.die Kennzeichen, Waren, Dienstleistungen, Tätigkeiten oder persönlichen oder geschäftlichen Verhältnisse eines Mitbewerbers herabsetzt oder verunglimpft;

8.über die Waren, Dienstleistungen oder das Unternehmen eines Mitbewerbers oder über den Unternehmer oder ein Mitglied der Unternehmensleitung Tatsachen behauptet oder verbreitet, die geeignet sind, den Betrieb des Unternehmens oder den Kredit des Unternehmers zu schädigen, sofern die Tatsachen nicht erweislich wahr sind; handelt es sich um vertrauliche Mitteilungen und hat der Mitteilende oder der Empfänger der Mitteilung an ihr ein berechtigtes Interesse, so ist die Handlung nur dann unlauter, wenn die Tatsachen der Wahrheit zuwider behauptet oder verbreitet wurden;

9.Waren oder Dienstleistungen anbietet, die eine Nachahmung der Waren oder Dienstleistungen eines Mitbewerbers sind, wenn er
a)
eine vermeidbare Täuschung der Abnehmer über die betriebliche Herkunft herbeiführt,
b)
die Wertschätzung der nachgeahmten Ware oder Dienstleistung unangemessen ausnutzt oder beeinträchtigt oder
c)
die für die Nachahmung erforderlichen Kenntnisse oder Unterlagen unredlich erlangt hat;

10.Mitbewerber gezielt behindert;

11.einer gesetzlichen Vorschrift zuwiderhandelt, die auch dazu bestimmt ist, im Interesse der Marktteilnehmer das Marktverhalten zu regeln.
Bezug nehmende Entscheidungen
  • Urteil des OLG Hamm Az. 4 U 180/09 vom 2. März 2010
  • Beschluss des OLG Hamburg Az. 5 W 10/10 vom 17. Februar 2010
  • Urteil des OLG Bremen Az. 2 U 116/09 vom 12. Februar 2010
  • Urteil des OLG Hamm Az. 4 U 157/09 vom 28. Januar 2010
  • Urteil des OLG Köln Az. 6 U 131/09 vom 15. Januar 2010
  • Urteil des LG Frankfurt a.M. Az. 2-06 O 521/09 vom 13. Januar 2010
  • Urteil des OLG Köln Az. 6 U 106/09 vom 8. Januar 2010
  • Urteil des LG Rottweil Az. 4 O 89/08 vom 2. Januar 2010
  • Urteil des LG Kiel Az. 14 O 70/09 vom 18. Dezember 2009
  • Urteil des OLG Hamm Az. 4 U 149/09 vom 3. Dezember 2009
  • Urteil des LG Bonn Az. 11 O 92/09 vom 1. Dezember 2009
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 3 U 23/09 vom 26. November 2009
  • Urteil des OLG Düsseldorf Az. I-20 U 137/09 vom 24. November 2009
  • Urteil des LG Bonn Az. 11 O 150/08 vom 10. November 2009
  • Urteil des OLG Hamm Az. 4 U 124/09 vom 10. November 2009
  • Urteil des OLG Hamm Az. 4 U 124/09 vom 10. November 2009
  • Urteil des OLG Frankfurt a.M. Az. 6 U 133/09 vom 5. November 2009
  • Beschluss des OLG Hamburg Az. 5 U 204/07 vom 28. Oktober 2009
  • Urteil des LG München I Az. 21 O 22196/08 vom 14. Oktober 2009
  • Urteil des LG Bonn Az. 11 O 55/09 vom 15. September 2009
  • Urteil des OLG Köln Az. 6 U 48/09 vom 9. September 2009
  • Beschluss des KG Berlin Az. 5 W 105/09 vom 8. September 2009
  • Urteil des LG Düsseldorf Az. 38 O 34/09 vom 28. August 2009
  • Urteil des OLG Köln Az. 6 U 225/08 vom 28. August 2009
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 5 U 11/08 vom 19. August 2009
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 5 U 12/08 vom 19. August 2009
  • Urteil des Brandenburgisches OLG Az. 6 U 103/08 vom 18. August 2009
  • Beschluss des KG Berlin Az. 5 W 95/09 vom 18. August 2009
  • Urteil des LG Hamburg Az. 327 O 296/09 vom 13. August 2009
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 3 U 129/06 vom 13. August 2009
  • Urteil des OLG Hamm Az. 4 U 11/09 vom 4. August 2009
  • Urteil des OLG Hamm Az. 4 U 69/09 vom 30. Juli 2009
  • Urteil des OLG Hamm Az. 4 U 58/09 vom 30. Juli 2009
  • Urteil des LG Wiesbaden Az. 11 O 29/09 vom 27. Juli 2009
  • Beschluss des OLG Rostock Az. 2 W 41/09 vom 20. Juli 2009
  • Urteil des BGH Az. I ZR 140/07 vom 16. Juli 2009
  • Urteil des LG Hamburg Az. 327 O 117/09 vom 16. Juli 2009
  • Urteil des OLG Hamm Az. 4 U 86/09 vom 14. Juli 2009
  • Beschluss des LG Hamburg Az. 308 O 332/09 vom 9. Juli 2009
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 3 U 221/08 vom 2. Juli 2009
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 3 U 13/09 vom 30. Juni 2009
  • Urteil des KG Berlin Az. 5 W 59/09 vom 26. Juni 2009
  • Urteil des LG Hamburg Az. 315 O 17/19 vom 18. Juni 2009
  • Urteil des LG Hamburg Az. 315 O 17/09 vom 18. Juni 2009
  • Urteil des OLG Hamm Az. 4 U 53/09 vom 18. Juni 2009
  • Urteil des LG Köln Az. 33 O 374/08 vom 16. Juni 2009
  • Urteil des OLG Hamm Az. 4 U 51/09 vom 16. Juni 2009
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 3 U 195/08 vom 11. Juni 2009
  • Urteil des OLG Frankfurt a.M. Az. 6 U 261/07 vom 4. Juni 2009
  • Urteil des OLG Frankfurt a.M. Az. 6 U 93/07 vom 4. Juni 2009
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 3 U 191/08 vom 28. Mai 2009
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 3 U 173/08 vom 28. Mai 2009
  • Urteil des LG Mannheim Az. 2 O 268/08 vom 12. Mai 2009
  • Urteil des LG Hamburg Az. 312 O 182/09 vom 12. Mai 2009
  • Urteil des OLG Köln Az. 6 U 213/08 vom 8. Mai 2009
  • Urteil des OLG Frankfurt a.M. Az. 6 U 48/08 vom 30. April 2009
  • Urteil des LG Hamburg Az. 312 O 738/08 vom 28. April 2009
  • Urteil des LG Hamburg Az. 312 O 738/08 vom 28. April 2009
  • Urteil des LG Hamburg Az. 312 O 738/08 vom 28. April 2009
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 3 U 151/07 vom 23. April 2009
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 3 U 211/08 vom 23. April 2009
  • Urteil des LG Hamburg Az. 312 O 722/08 vom 23. April 2009
  • Urteil des LG Hamburg Az. 312 O 136/09 vom 21. April 2009
  • Urteil des LG Köln Az. 33 O 45/09 vom 7. April 2009
  • Urteil des OLG Frankfurt a.M. Az. 11 U 2/09 vom 31. März 2009
  • Urteil des LG Essen Az. 4 O 69/09 vom 26. März 2009
  • Urteil des OLG Stuttgart Az. 2 U 47/08 vom 19. März 2009
  • Urteil des OLG Hamm Az. 4 U 184/08 vom 17. März 2009
  • Urteil des OLG Frankfurt a.M. Az. 6 U 221/08 vom 5. März 2009
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 3 U 159/08 vom 5. März 2009
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 5 U 260/08 vom 4. März 2009
  • Urteil des LG Düsseldorf Az. 12 O 284/06 vom 18. Februar 2009
  • Urteil des OLG Hamm Az. 4 U 190/08 vom 17. Februar 2009
  • Urteil des LG Bochum Az. 12 O 12/09 vom 12. Februar 2009
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 3 U 107/08 vom 29. Januar 2009
  • Urteil des OLG Hamm Az. 4 U 154/08 vom 29. Januar 2009
  • Urteil des LG Hamburg Az. 312 O 699/08 vom 13. Januar 2009
  • Urteil des OLG Hamm Az. 4 U 173/08 vom 16. Dezember 2008
  • Urteil des OLG Frankfurt a.M. Az. 6 U 186/07 vom 4. Dezember 2008
  • Urteil des OLG Frankfurt a.M. Az. 6 U 187/07 vom 4. Dezember 2008
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 3 U 152/07 vom 4. Dezember 2008
  • Beschluss des OLG Hamburg Az. 3 U 191/06 vom 21. November 2008
  • Urteil des OLG Karlsruhe Az. 6 U 1/08 vom 19. November 2008
  • Urteil des OLG Köln Az. 6 U 57/08 vom 14. November 2008
  • Urteil des LG Hamburg Az. 312 O 458/08 vom 11. November 2008
  • Urteil des OLG Düsseldorf Az. I-20 U 125/08 vom 4. November 2008
  • Urteil des OLG Frankfurt a.M. Az. 6 U 176/07 vom 23. Oktober 2008
  • Urteil des OLG Frankfurt a.M. Az. 14 U 240/07 vom 21. Oktober 2008
  • Beschluss des OLG Koblenz Az. 4 W 529/08 vom 16. Oktober 2008
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 5 U 147/07 vom 8. Oktober 2008
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 5 U 103/07 vom 2. Oktober 2008
  • Urteil des LG Itzehoe Az. 10 O 91/08 vom 19. September 2008
  • Urteil des OLG Frankfurt a.M. Az. 6 U 197/07 vom 11. September 2008
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 5 U 114/07 vom 10. September 2008
  • Urteil des LG Hamburg Az. 312 O 426/08 vom 2. September 2008
  • Urteil des LG Hamburg Az. 407 O 14/07 vom 2. September 2008
  • Urteil des LG Hamburg Az. 327 O 204/08 vom 21. August 2008
  • Urteil des LG Bielefeld Az. 10 O 36/08 vom 12. August 2008
  • Beschluss des OLG Frankfurt a.M. Az. 6 W 54/08 vom 4. Juli 2008
  • Urteil des OLG Hamm Az. 4 U 72/08 vom 19. Juni 2008
  • Urteil des OLG Hamm Az. 4 U 37/08 vom 10. Juni 2008
  • Urteil des OLG Frankfurt a.M. Az. 6 U 118/07 vom 5. Juni 2008
  • Beschluss des OLG Hamburg Az. 3 U 225/07 vom 20. Mai 2008
  • Urteil des OLG Köln Az. 6 U 26/08 vom 16. Mai 2008
  • Urteil des OLG Frankfurt a.M. Az. 6 U 101/07 vom 8. Mai 2008
  • Urteil des LG Stuttgart Az. 41 O 3/08 vom 8. Mai 2008
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 3 U 221/06 vom 30. April 2008
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 5 U 101/07 vom 23. April 2008
  • Beschluss des KG Berlin Az. 5 W 41/08 vom 11. April 2008
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 3 U 182/07 vom 10. April 2008
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 3 U 282/06 vom 3. April 2008
  • Beschluss des OLG Hamburg Az. 3 W 228/07 vom 2. April 2008
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 5 U 81/07 vom 2. April 2008
  • Urteil des OLG Frankfurt a.M. Az. 6 U 66/07 vom 27. März 2008
  • Urteil des OLG Frankfurt a.M. Az. 6 U 85/07 vom 6. März 2008
  • Urteil des OLG Frankfurt a.M. Az. 11 U 25/07 vom 4. März 2008
  • Beschluss des OLG Frankfurt a.M. Az. 6 W 17/08 vom 26. Februar 2008
  • Beschluss des OLG Hamburg Az. 3 W 232/07 vom 19. Februar 2008
  • Urteil des LG Köln Az. 28 O 417/07 vom 6. Februar 2008
  • Urteil des OLG Düsseldorf Az. I-20 U 151/07 vom 31. Januar 2008
  • Urteil des OLG Düsseldorf Az. I-20 U 151/07 vom 31. Januar 2008
  • Urteil des LG Hamburg Az. 315 O 767/07 vom 31. Januar 2008
  • Urteil des OLG Frankfurt a.M. Az. 6 W 10/08 vom 22. Januar 2008
  • Urteil des LG Hamburg Az. 408 O 196/07 vom 21. Dezember 2007
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 3 U 160/06 vom 20. Dezember 2007
  • Urteil des LG Düsseldorf Az. 12 O 550/07 vom 13. Dezember 2007
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 5 U 99/07 vom 5. Dezember 2007
  • Urteil des LG Kiel Az. 14 O 125/07 vom 23. November 2007
  • Beschluss des OLG Hamburg Az. 3 W 170/07 vom 17. September 2007
  • Beschluss des OLG Naumburg Az. 10 U 14/07 vom 13. Juli 2007
  • Beschluss des OLG Hamburg Az. 3 W 58/07 vom 26. März 2007
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 3 U 202/06 vom 22. März 2007
  • Beschluss des LG Hamburg Az. 416 O 68/07 vom 12. März 2007
  • Urteil des OLG Köln Az. 6 U 214/06 vom 2. März 2007
  • Urteil des LG Hamburg Az. 315 O 125/07 vom 21. Februar 2007
  • Urteil des LG Hamburg Az. 416 O 339/06 vom 16. Januar 2007
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 5 U 209/06 vom 20. Dezember 2006
  • Urteil des LG Hamburg Az. 312 O 277/06 vom 5. September 2006
  • Urteil des LG Düsseldorf Az. 12 O 554/05 vom 16. August 2006
  • Urteil des LG Köln Az. 28 O 121/06 vom 2. August 2006
  • Urteil des LG Hamburg Az. 327 O 94/06 vom 6. Juli 2006
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 5 U 87/05 vom 5. Juli 2006
  • Urteil des LG Hamburg Az. 408 O 97/06 vom 7. April 2006
  • Urteil des LG Köln Az. 31 O 605/04 vom 2. Februar 2006
  • Urteil des LG Hamburg Az. 327 O 655/05 vom 12. Januar 2006
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