§ 15 MarkenG

Gesetzestext
Ausschließliches Recht des Inhabers einer geschäftlichen Bezeichnung, Unterlassungsanspruch, Schadensersatzanspruch

(1) Der Erwerb des Schutzes einer geschäftlichen Bezeichnung gewährt ihrem Inhaber ein ausschließliches Recht.

(2) Dritten ist es untersagt, die geschäftliche Bezeichnung oder ein ähnliches Zeichen im geschäftlichen Verkehr unbefugt in einer Weise zu benutzen, die geeignet ist, Verwechslungen mit der geschützten Bezeichnung hervorzurufen.

(3) Handelt es sich bei der geschäftlichen Bezeichnung um eine im Inland bekannte geschäftliche Bezeichnung, so ist es Dritten ferner untersagt, die geschäftliche Bezeichnung oder ein ähnliches Zeichen im geschäftlichen Verkehr zu benutzen, wenn keine Gefahr von Verwechslungen im Sinne des Absatzes 2 besteht, soweit die Benutzung des Zeichens die Unterscheidungskraft oder die Wertschätzung der geschäftlichen Bezeichnung ohne rechtfertigenden Grund in unlauterer Weise ausnutzt oder beeinträchtigt.

(4) Wer eine geschäftliche Bezeichnung oder ein ähnliches Zeichen entgegen Absatz 2 oder Absatz 3 benutzt, kann von dem Inhaber der geschäftlichen Bezeichnung bei Wiederholungsgefahr auf Unterlassung in Anspruch genommen werden. Der Anspruch besteht auch dann, wenn eine Zuwiderhandlung droht.

(5) Wer die Verletzungshandlung vorsätzlich oder fahrlässig begeht, ist dem Inhaber der geschäftlichen Bezeichnung zum Ersatz des daraus entstandenen Schadens verpflichtet. § 14 Abs. 6 Satz 2 und 3 gilt entsprechend.

(6) § 14 Abs. 7 ist entsprechend anzuwenden.
Bezug nehmende Entscheidungen
  • Urteil des OLG Köln Az. 6 U 130/09 vom 22. Januar 2010
  • Urteil des OLG Braunschweig Az. 2 U 191/09 vom 10. November 2009
  • Urteil des OLG Stuttgart Az. 2 U 16/09 vom 24. September 2009
  • Urteil des OLG München Az. 6 U 5869/07 vom 13. August 2009
  • Urteil des OLG München Az. 6 U 5869/07 vom 13. August 2009
  • Urteil des LG Hamburg Az. 327 O 117/09 vom 16. Juli 2009
  • Urteil des BGH Az. I ZR 167/06 vom 5. Februar 2009
  • Urteil des LG Berlin Az. 15 O 957/07 vom 13. Januar 2009
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 5 U 114/07 vom 10. September 2008
  • Urteil des LG Hamburg Az. 312 O 937/07 vom 17. Juni 2008
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 3 U 270/07 vom 3. April 2008
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 3 U 152/05 vom 14. Februar 2008
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 3 U 130/07 vom 24. Januar 2008
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 3 U 143/07 vom 17. Januar 2008
  • Beschluss des OLG Hamburg Az. 3 U 142/07 vom 17. Januar 2008
  • Beschluss des OLG Hamburg Az. 3 W 200/07 vom 15. Januar 2008
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 3 U 91/05 vom 19. Juli 2007
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 3 U 197/06 vom 25. April 2007
  • Beschluss des OLG Braunschweig Az. 2 W 177/06 vom 11. Dezember 2006
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 3 U 205/04 vom 24. August 2006
  • Urteil des OLG Hamburg Az. 5 U 87/05 vom 5. Juli 2006
  • Urteil des LG Hamburg Az. 312 O 89/04 vom 29. Juni 2004
  • Urteil des LG Frankfurt a.M. Az. 2-3 O 341/03 vom 22. April 2004
  • Urteil des OLG Koblenz Az. 8 U 1842/00 vom 25. Januar 2002
  • Urteil des OLG München Az. 29 U 5819/99 vom 20. Januar 2000
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