§ 824 BGB
- Recht der Schuldverhältnisse (§§ 241 - 853)
- Einzelne Schuldverhältnisse (§§ 433 - 853)
- Unerlaubte Handlungen (§§ 823 - 853)
- Einzelne Schuldverhältnisse (§§ 433 - 853)
Gesetzestext
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(1) Wer der Wahrheit zuwider eine Tatsache behauptet oder verbreitet, die geeignet ist, den Kredit eines anderen zu gefährden oder sonstige Nachteile für dessen Erwerb oder Fortkommen herbeizuführen, hat dem anderen den daraus entstehenden Schaden auch dann zu ersetzen, wenn er die Unwahrheit zwar nicht kennt, aber kennen muss.
(2) Durch eine Mitteilung, deren Unwahrheit dem Mitteilenden unbekannt ist, wird dieser nicht zum Schadensersatz verpflichtet, wenn er oder der Empfänger der Mitteilung an ihr ein berechtigtes Interesse hat.
Bezug nehmende Entscheidungen
- Urteil des LG Nürnberg-Fürth Az. 3 O 3692/09 vom 13. Januar 2010
- Urteil des LG Berlin Az. 27 O 778/09 vom 10. September 2009
- Urteil des LG Berlin Az. 27 O 408/09 vom 11. August 2009
- Urteil des LG Berlin Az. 27 O 69/09 vom 30. Juni 2009
- Urteil des OLG Hamm Az. 4 U 184/08 vom 17. März 2009
- Urteil des OLG Hamburg Az. 3 U 3/07 vom 28. Juni 2007
- Urteil des LG Hamburg Az. 312 O 85/98 vom 12. Mai 1998
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